29 April 2007
China. In Shanghai trafen wir uns mit meinem ehemaligen Studienkumpel Ronald und seiner Freundin Ladeya, die bereits seit vier Jahren hier wohnen und arbeiten. Unser Wiedersehen musste natuerlich standesgemaess begossen werden!
Beim Anblick der Skyline von Shanghai ist es leicht nachzuvollziehen, warum sich die beiden hier niedergelassen haben. Den Vorteil ortskundiger Begleiter nutzten wir auch sogleich aus, besuchten schicke Kneipen und froehnten gastronomischen Eskarpaden à la Chinese Hotpot.
Zu guter Letzt hat hier selbst ein verkaterter Morgen seine positiven Seiten und so unternahmen wir, zur Schonung unserer schweren Beine, eine Bootsfahrt zum atemberaubend grossen Yangtze.
25 April 2007
hangzhou
China. Der West-Lake in Hangzhou ist aus chinesischer Sicht eine der groessten Attraktionen des Landes. Die ehemals kaiserlichen Parkanlagen des Seegebietes inspirieren die Poeten und Maler Chinas seit Jahrhunderten und auch wir waren von der idyllischen Landschaft begeistert.
Die den See umgebenden Gaerten werden mit chinesischer Volksmusik beschallt und sind mit Pavillions durchsetzt, die zum Entspannen einladen. Neben diesen Parkanlagen besichtigten wir ein Mausoleum, was aber vom Unterhaltungswert mit den ueberall herumschwimmenden Koi nicht mithalten konnte.
24 April 2007
xiamen & gulang yu
China. Xiamen ist in China nicht mehr als eine wohlproportionierte Kleinstadt, obwohl die Metropole etwa 1.3 Millionen Bewohner aufzuweisen hat und somit auf Augenhoehe mit Muenchen steht. Kleinstadtcharakter herrscht jedoch im Tourismusbereich vor, da Xiamen kaum mehr zu bieten hat als eine neue Universitaet und einen alten Tempel.
Deshalb verbrachten wir unsere Zeit hauptsaechlich auf der Insel Gulang Yu, die Xiamen vorgelagert ist und kolonialen Charme versprueht. Hier erklommen wir den Sunlight-Rock, blickten in verfallene Hinterhoefe und spazierten durch kleine Gassen. Den dort angebotenen Meeresfruechten konnten wir nicht wiederstehen. Zu guter Letzt erweiterten wir unseren gourmettechnischen Horizont mit dem Ergebnis, dass Stachelrochen und Riesenschnecken nicht zu unseren Lieblingsspeisen gehoeren werden.
21 April 2007
hong kong
China. Das bereits vor zehn Jahren von Gross Britannien an China zurueckgegebene Hong Kong ist nach wie vor ein Schmelztiegel der Kulturen zwischen Ost und West. Im Kontrast zu der imposanten Skyline sind in den Schluchten zwischen den Wolkenkratzern traditionelle Maerkte zu finden, die beispielsweise getrocknete Echsen zum Verkauf anbieten.
Das jeden Abend auf 20 Uhr angesetzte Lichtspiel der Wolkenkratzer beeindruckte uns besonders, da es auf den Rhythmus von parallel erklingender Musik abgestimmt ist. Der naechtliche Ausblick vom hoechsten Berg der Insel war jedoch auch ohne choreografische Einlagen unvergesslich.
19 April 2007
macau
China. Es ist nicht uebertrieben zu sagen, dass man waehrend eines Spazierganges in Macau an jeder Ecke auf etwas Schoenes, Altes oder Ueberraschendes stoesst. Die vielen Kolonialbauten dieser ehemals portugiesischen Siedlung verspruehen ein mediterranes Flair und fuehrten uns vor Augen wie sehr wir Europa inzwischen vermissen.
Das Wahrzeichen der Kuestenmetropole und das gleichzeitig wohl bedeutenste Monument des Christentums in Asien sind die Ruinen der Kirche "Igreja de São Paulo". Jedoch wird das Stadtbild nicht nur durch alte Gotteshaeuser sondern auch durch gigantische Spielcasinos gepraegt. In diesem Sinne hat Macau fuer Jeden etwas zu bieten.
14 April 2007
taman negara
Malaysia. Der groesste Nationalpark Malaysias trotzte so ziemlich jeder Eiszeit und beherbergt deshalb das mit etwa 130 Millionen Jahren aelteste Waldgebiet der Erde. Ein weiteres Superlativ bedient die hiesige Haengebruecke, welche auf einer Strecke von 530 Metern zwischen den ueber 40 Meter hohen Baumkronen entlangfuehrt und uns weiche Knie verschaffte.
Zurueck auf dem Boden erkundeten wir das umliegende Terrain und sahen neben Nagetieren und riesigen Insekten auch einige Wildschweine. Wesentlich beeindruckender war jedoch die ueberdimensionale Flora von Taman Negara, was man beim Groessenvergleich zwischen Steffi und dem Baum leicht nachvollziehen kann.
Baumriesen wie der obige haben natuerlich auch grosse Blaetter, die aus einer anderen Welt zu stammen scheinen.
Abschliessend moechte ich jeden Zweifel im Keim ersticken und gebe mein Pionierehrenwort, dass wir bei diesen Fotos nicht auf Adobe Photoshop zurueckgegriffen haben!
pulau perhentian kecil
Malaysia. Da der Massentourismus auf der Insel Perhentian Kecil noch nicht angekommen ist, mussten wir mit einem undichten Dach und nicht schliessenden Tueren auskommen. Zum Ausgleich wurden wir aber mit einem traumhaften Ausblick von unserem Zimmer mehr als belohnt.
Trotz wundervoller Sandstraende ist die Hauptattraktion dieser im Suedchinesischen Meer gelegenen Insel unter der Wasseroberflaeche zu finden. Hier schnorchelten wir in sechs verschiedenen Tauchgruenden und erspaehten vier Riffhaie, die neugierig um uns herumschwammen und schliesslich im Korallenriff verschwanden.
Neben den farbenfrohen Fischen, die wir mit Toastbrot fuetterten, waren die gruenen Meeresschildkroeten wirklich sehenswert. Ein Exemplar liess sich beim grasen auf dem Meeresgrund nicht aus der Ruhe bringen und praesentierte ihren metergrossen Panzer zeigefreudig vor meiner Kamera.
pulau langkawi
Malaysia. Das bekannteste Urlaubsziel Malaysias ist Pulau Langkawi - ein Synonym fuer Strand, Sonne und Meer. Bei den Malaien ist die Insel jedoch eher wegen der billigen Alkoholika bekannt, die man hier steuerfrei einkaufen kann. Im Selbstversuch stellten wir fest, dass ein bisschen Bier und Rum zur klassischen Inselromantik so einiges beitragen kann.
Natuerlich lag es uns fern mit dem Trinken zu uebertreiben und so mieteten wir uns ein Auto mit dem wir die aeusserst unspektakulaere Hauptinsel erkundeten. Etwas interessanter war eine Bootstour, bei der wir drei Inseln besuchten und somit einen Eindruck von der insgesamt 99 Eilande umfassenden Langkawi-Inselgruppe erlangten.
Schliesslich wurden wir zum Ostersonntag nicht vom Osterhasen sondern von einem grandiosen Feuerwerk ueberrascht, welches direkt vor unserem Bungalow zuendete.
06 April 2007
pulau pinang
Malaysia. Das Herz der Insel Pinang schlaegt in der ehemals britischen Siedlung Georgetown. Es war also wieder Zeit fuer unseren obligatorischen Stadtspaziergang, bei dem wir imposante Kolonialbauten und das kurzweilige Penang Museum besichtigten.
Bei unserer anschliessenden "Mittagspause" lernten wir die rastlose und sehr gastfreundliche Rentnerin Kim kennen. Da sie keinen Widerspruch duldete, befanden wir uns ein paar Minuten spaeter in ihrem Auto und genossen eine exklusive Inselrundtour aus der Perspektive einer Einheimischen.
04 April 2007
kuala lumpur
Malaysia. Die Hauptstadt Kuala Lumpur wurde zu unserem ersten Reiseziel auf dem malaiischen Festland. Wie wir bereits erwarteten, ist das gesamte Stadtbild der groessten Metropole Malaysias durch die allgegenwaertigen Petronas-Zwillingstuerme gepraegt. Im Erdgeschoss dieser Wolkenkratzer trafen wir Nick Heidfeld, da die Oelfirma Petronas nicht nur architektonische Zeichen setzt sondern auch Premium Partner des BMW Sauber F1 Teams ist.
Neben der beeindruckenden Skyline, die wir vom 421 Meter hohen Fernsehturm betrachteten, hat Kuala Lumpur natuerlich noch mehr zu bieten. So besuchten wir das Islamic Arts Museum (in dem wir die einzigen Gaeste waren), einen Schmetterlingsgarten, die Batu Caves und den chinesischen Nachtmarkt vor unserer Hoteltuer.

