31 März 2007

mabul

Malaysia. Das maritime Naturschutzgebiet vor der Kuestenstadt Semporna wurde zur letzten und westlichsten Station unseres Aufenthalts auf Borneo. Hier verbrachten wir zwei Tage auf der kleinen Insel Mabul, die direkt an der Grenze zu Indonesien und den Phillipinen liegt.

Abgesehen von einem kurzen Inselrundgang waren wir hauptsaechlich auf oder unter dem Wasser und besuchten die Korallenriffe vor unserer Haustuer. Begeistert von der farbenfrohen Unterwasserwelt, konnte ich Steffi zu einem Probetauchgang ueberreden. Dabei machten wir auch gleich Bekanntschaft mit Nemo und seiner Clownfisch Familie!

27 März 2007

sepilok

Malaysia. Von Muskelkater gezeichnet, besuchten wir unsere Vorfahren im Sepilok Orang-Utan Rehabilitationszentrum. Hier ist er, der heilige Ort fuer freiwillige Umweltschuetzer, die Affen auf Borneo retten moechten!

Auf einer Plattform im Dschungel besichtigten wir zwei Fuetterungen und amuesierten uns, wie die Orang-Utans ihre Bananen vor kleineren Affen (Makaken) verteidigten. Dabei gingen die Orang-Utans recht intelligent vor und legten den Beweis ab, dass im Vergleich zu den Makaken groessere Gehirn zu besitzen.

mount kinabalu (4095m)

Malaysia. Nach unserer Ankunft auf dem malaiischen Teil der Insel Borneo machten wir uns direkt auf den Weg zum groessten Berg Suedostasiens. Natuerlich wollten wir den Mount Kinabalu nicht nur vom Tal aus besichtigen, sondern den Granitfelsen in einer Zweitagestour besteigen.

Am ersten Tag machten wir uns mit einem einheimischen Fuehrer, namens Julius, auf den Weg zu den in 3300 Meter gelegenen Laban-Rata-Huetten. Der Aufstieg gestaltete sich schwieriger als gedacht, da wir fast durchgaengig von monsunartigen Regenfaellen begleitet wurden. Oben angekommen waren wir plitschnass, durchgefroren und verfluchten André, der uns diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte ;-)

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es gegen zwei Uhr morgens auf die letzte Etappe, um den ersten Sonnenstrahl vom Gipfel des Berges zu erhaschen. Es war stockfinster und sehr rutschig, weshalb Steffi die richtige Entscheidung traf und in meiner Begleitung zur Huette zurueckkehrte. Zusammen mit Julius startete ich erneut und erreichte die Bergspitze als erster Kletterer des Tages. Sturm und Eiseskaelte vertrieben mich jedoch noch vor dem Sonnenaufgang, der stattdessen die erste Etappe des Abstieges aeusserst spektakulaer in Szene setzte.

Den Weg von Laban-Rata bis zum Tal bestreiteten wir wieder zusammen und erfreuten uns an der wundervollen Landschaft, die uns beim Aufstieg durch Nebel und Wolken verborgen blieb. Unten angekommen waren wir mehr als erschoepft und haben nun den Muskelkater unseres Lebens.

singapur

Singapur. Das multikulturelle Singapur ist eine Insel, eine Stadt und gleichzeitig ein unabhaengiges Land mit malaiischen, chinesischen, indischen und westlichen Einwohnern. Ebenso vielfaeltig sind hier die kulinarischen Genuesse, denen wir mindestens zweimal taeglich in diversen Foodcourts froehnten. Zwischen unseren Essgelagen liefen wir mit vollen Maegen durch ueberdimensionale Einkaufsmeilen, die das gesamte Stadtbild praegen und die Hauptattraktion der Metropole sind.

Selbstverstaendlich hat das Drehkreuz Suedostasiens eine beeindruckende Skyline aufzubieten. Im Kontrast zu diesen Wolkenkratzern aus Glas und Stahl stehen Tempel und Kolonialbauten, welche auf die bewegte Geschichte der Stadt hinweisen.

Die Bewohner Singapurs besitzen mit der Insel Sentosa sogar ein eigenes Ferienparadies. An kuenstlich aufgeschuetteten Sandstraenden kann es unter importierten Palmen recht interessant zugehen. Hier kann man riesige Containerschiffe beobachten, wie diese auf eine Anlegestelle im Hafen warten.

18 März 2007

perth

Australien. Als wir in Perth landeten, waren unsere Erwartungen an die abgeschiedenste Grossstadt der Erde eher begrenzt. Diese Skepsis verflog jedoch umgehend als wir die drittgroesste Metropole Australiens bei einem Stadtspaziergang naeher kennen- und schaetzen lernten.

Im Vorort Fremantle bestaetigte sich unser Eindruck, dass die Menschen im Grossraum Perth freundlicher sind als deren Landesgenossen an der Ostkueste. Allerdings kann es auch daran gelegen haben, dass wir dieses Kuestenstaedtchen zum St. Patrick's Day besuchten. Schliesslich konnten auch wir uns der inzwischen internationalen Tradition nicht entziehen und gedachten dem Nationalheiligen Irlands mit gruen eingefaerbtem Bier.

15 März 2007

uluru (ayers rock)

Australien. Die Kroenung unseres Zwischenstops im Outback war der Besuch des australischen Wahrzeichens Nummer eins. Der Uluru gilt als das (im wahrsten Sinne des Wortes) groesste Heiligtum der Aborigines und ist bei uns besser unter dem Namen Ayers Rock bekannt.

Die zehn Kilometer lange Umrundung des rostroten Monolithen kostete uns drei Stunden und saemtliche Nerven, da wir von unzaehligen Fliegen attackiert wurden. Mit nervenschonenden Fliegennetzen ausgestattet, waren die Sonnenuntergaenge am Ayers Rock dennoch ein absolut einmaliges Erlebnis. Die hierbei zu beobachtenden Farbwechsel des Sandsteinbrockens entschaedigten uns fuer den sehr kostspieligen Aufenthalt in Yulara.

Nicht weniger eindrucksvoll waren die Sonnenaufgaenge, bei denen wir jedoch oefters in die Kaffeetasse schauen mussten und deshalb weniger Zeit hatten den Berg zu bewundern.


kata tjuta (the olgas)

Australien. Von Cairns ausgehend flogen wir nach Yulara ins Zentrum des australischen Outbacks. Unser erstes Ziel in dieser extrem abgelegenen Region waren die Kata Tjutas oder auch Olgas genannten Sandsteinmonolithen im beruehmtesten Nationalpark Australiens.

Diese fuer die Aborigines heilige Formation aus abgerundeten Felsbloecken erkundeten wir zu Fuss, was bei knapp 40°C recht anstrengend war. Unsere beiden Wanderungen starteten deshalb bei Sonnenaufgang und fuehrten durch eindrucksvolle Taeler sowie Schluchten mit Blick auf die bis zu 546 m hohen Steinbrocken.


10 März 2007

cape tribulation

Australien. Nach 6500 Km kamen wir am noerdlichsten Punkt unserer Reise entlang der australischen Ostkueste an und trotzten dem schlechten Wetter des "Kap Truebsal", indem wir einen Wettbewerb im Kokosnussweitwurf veranstalteten.

Mit Regenjacken ausgeruestet erreichten wir am Strand des Naturschutzparks ein Unentschieden gegen das in dieser Disziplin weitaus erfahrenere Team aus Bayern.

great barrier reef & cairns

Australien. In Cairns trafen wir uns erneut mit den Lechners und bildeten ein Tauch- und ein Einkaufs-Team. Waehrend die Jungs weitere Eindruecke vom unvorstellbar grossen Great Barrier Reef sammelten, bummelten die Maedels durch das Einkaufszentrum der Kuestenstadt.

Zu diesem Zeitpunkt wusste Steffi jedoch noch nicht, dass wir eine neue Digitalkamera noetiger brauchen als neue T-Shirts. Schliesslich sind hier die letzten Bilder meiner treuen Casio zu sehen, deren Unterwassergehaeuse den Dienst bereits beim ersten der drei Tauchgaenge quittierte.

mission beach

Australien. Den schoensten Palmenstrand an der Nordkueste von Queensland machten wir zu unserem Buero fuer die Umplanung des weiteren Verlaufs der Weltreise.

Bis in die Nacht planten wir an unserem Malaysia-Trip und entschieden uns nun endgueltig die Reise auszudehnen. Obwohl wir uns schon sehr auf Zuhause freuen, werden wir den Blog wohl doch noch bis Ende September mit vornehmlich asiatischen Eindruecken fuettern.

04 März 2007

whitsunday inseln & great barrier reef

Australien. Ausgehend von dem Kuestenstaedtchen Airlie Beach fuhren wir aufs Meer hinaus zu einer ueber dem Great Barrier Reef schwimmenden Plattform. Hier bestaunten wir das groesste Korallenriff der Welt per Schnorchel und Taucherbrille sowie in zwei Glasbodenbooten.

Am darauffolgenden Tag umschifften wir mit einem Katamaran die 74 Eilande umfassende Whitsunday-Inselgruppe. Das Ziel unseres Segeltoerns war der schneeweisse Sandstrand von Whitehaven Beach. Da dieser Badeort auch bei boesartigen Quallen sehr beliebt zu sein scheint, bestand die hiesige Kleiderordnung aus schicken Neoprenanzuegen.

Schliesslich lernten wir auf dem Katamaran die Lechners aus Bayern kennen und schoepften unsere All-Inklusive-Option auf Wein und Bier fast bis zum "Erbrechen" aus.