28 Februar 2007

eungella road

Australien. Zurueck in Kuestennaehe besuchten wir das Eungella Naturschutzgebiet, welches den aeltesten und laengsten Streifen subtropischen Regenwaldes in Australien beherbergt. Auf der Suche nach den hier lebenden Schnabeltieren blieben wir leider erfolglos und entdeckten stattdessen zahlreiche, mit Moos bewachsene Wasserschildkroeten.

Da wir kein Rezept fuer Schildkroetensuppe zur Hand hatten, uns aber die Zutaten der heimischen Fischsuppe bekannt waren, entschlossen wir uns kurzerhand Angeln zu gehen. Von den 14 Fischen, die Steffi gefangen hatte, zauberten wir ein viel zu grosses Festmahl, an dem wir bereits seit gestern herumloeffeln.


sapphire & rubyvale

Australien. Der wahre Grund weit ueber 1000 Kilometer ins australische Hinterland zu fahren, war unsere Hoffnung auf schnellen Reichtum. So steuerten wir das groesste Saphirvorkommen der Erde an und versuchten unser Glueck in einem kleinen Ort namens Sapphire.

Hier kauften wir einen Eimer voll Schutt von der ortsansaessigen Saphirmine. Unsere Aufgaben bestanden nun darin, diesen Dreck zu sieben, zu waschen und anschliessend nach Saphiren zu durchsuchen.

Insgesamt fanden wir neun wertlose Saphirfragmente und sind nun reicher an Erfahrung, was ja eh unbezahlbar ist. Um diesen kostbaren Erfahrungsschatz weiter auszubauen, besichtigten wir anschliessend noch eine der unzaehligen Minen in Rubyvale.

carnarvon national park

Australien. Ein Ziel unseres Abstechers in das Hinterland von Queensland war die zum Wandern einladende Schlucht des abgelegenen Carnarvon Nationalparks. Unsere Wanderplaene wurden jedoch von der seit ueber zehn Jahren groessten Flutwelle durchkreutzt, die eine Woche zuvor durch das Tal fegte. Dennoch unternahmen wir ein paar Spaziergaenge und ueberzeugten uns wieder einmal davon, welche Schaeden ein Hochwasser anrichten kann.

Auf der Rueckfahrt wurden wir fuer den langen Anfahrtsweg durch den Anblick unzaehliger Kaengurus entlohnt. Diese sahen uns am Strassenrand aeusserst neugierig hinterher und waren selbst durch ein Hupkonzert nicht aus der Ruhe zu bringen.


fraser island

Australien. Via Tagesausflug besichtigten wir die bis zu 244 Meter hohen Duenen der weltweit groessten Sandinsel. Fraser Island hat jedoch noch mehr zu bieten, wie beispielsweise die glasklaren Fluesse, in denen wir - diesmal ohne Angel - den Fischen hinterherjagten.

Anschliessend besichtigten wir das eindrucksvolle Schiffswrack der Maheno, die anno 1935 durch einen Zyklon vor der Kueste von Fraser Island sank. Bei unserem internen Fotowettbewerb "Rostige Maheno" siegte das untere Bild von Steffi.

Nach einer allradgetriebenen Busfahrt durch den Regenwald erreichten wir im Inselinneren die unumstrittene Hauptattraktion von Fraser Island: Den Lake McKenzie. Hier genossen wir am schneeweissen Sandstrand den Nachmittag und badeten im kristallklaren Suesswasser.


21 Februar 2007

sunshine coast

Australien. Die Sunshine Coast befindet sich im Sunshine State Queensland und wir freuten uns schon auf ein paar nette Tage am Strand. Ironischerweise wurden wir in diesem Sonnenparadies von sinnflutartigen Regenfaellen begruesst und fuhren deshalb am naechsten Tag weiter.


20 Februar 2007

gold coast

Australien. Die 35 Kilometer lange Gold Coast ist das australische Pendant zum amerikanischen Las Vegas, hat eine ziemlich beeindruckende Skyline aufzuweisen und empfaengt jaehrlich mehr als zwei Millionen Urlauber.

Um dem Trubel dieser Massen zu entgehen, investierten wir in eine weltreisetaugliche Teleskopangel. Die umgehende Einweihung des neuen Equipments verlief erfolgreicher als gedacht und wir sicherten uns soeben das morgige Abendessen.

Allerdings muss man festhalten, dass die Fische hier extrem verwoehnt sind. Der von uns gefangene Flathead-Wels und die fuenf Brassen liessen sich beispielsweise ausschliesslich mit frisch geschaelten Garnelen koedern - welche Verschwendung!

byron bay

Australien. Byron Bay ist das Party-Mekka von New South Wales, bekannt fuer ein ausschweifendes Nachtleben und traumhafte Sandstraende. Bei sonnigen 28 Grad Celsius verbrachten wir hier den Nachmittag mit Geburtstagskuchen und Cappuccino am Pazifik.

Das kleine Stadtzentrum von Byron Bay laedt zum Shoppen ein, versprueht ein gemuetliches Flair und bietet wundervolle Ausblicke auf den weisssandigen Kuestenstreifen.

18 Februar 2007

myall lakes national park

Australien. Momentan sind wir etwas schneller unterwegs als in unserer urspruenglichen Planung angedacht. Deshalb legten wir einen Strandtag im Myall Lakes Nationalpark ein und vergnuegten uns beide mit Romanen von John Grisham.

Als schattige Alternative zum Strand verbrachten wir etwas Zeit auf unserem aeusserst idyllisch gelegenen Campingplatz, der im Hintergrund des oberen Bildes zu erkennen ist. Doch auch hier packte uns bald die Entdeckungslust und wir wanderten wieder einmal zu einem Leuchtturm.

hunter valley

Australien. Das Hunter Valley ist die aelteste Weinregion in Down-Under und beherbergt knapp 100 Winzereien. Mit unserem Wohnwagen fuhren wir elf Weingueter an, verkosteten 36 Weine sowie verschiedenste Kaesesorten und leckeren Dakkha mit Olivenoel.

Obwohl die Winzereien fuer Ihren Semillon und Shiraz weltbekannt sind, favorisierten wir die etwas fruchtigeren Rebsorten. Schliesslich entschieden wir uns fuer einen Merlot und einen Verdelho - auch auf einer Weltreise muss man sich manchmal etwas Gutes goennen...

13 Februar 2007

sydney

Australien. Die groesste Metropole Australiens ist so abwechslungsreich wie das Wetter, welches wir hier erlebten. Gluecklicherweise hat Sydney so viel Charakter, dass die Stadt selbst bei stroemendem Regen begeistern kann.

Besonders beeindruckt haben uns die klassischen Sehenswuerdigkeiten: die Harbourbridge und das Opernhaus. Letztere, wir konnten es kaum glauben, besitzt eine Aussenhuelle aus weissen (Bad-)Fliesen!

Im Kontrast zum Innenstadtbereich werden die Aussenbezirke Sydneys durch schoene Sandstraende gepraegt. Besonders populaer sind Bondi und Manly, wo wir mit Neid erfuellt einer Schulklasse beim Surfunterricht waehrend der Sportstunde zusahen.



12 Februar 2007

blue mountains

Australien. Der Blue Mountain Nationalpark liegt vor den Toren Sydneys und diente uns fuer zwei Tage als Wander- und Campingrevier. Die gesamte Bergkette des Naturschutzgebietes wird von einem blauen Schleier ueberzogen, welcher der Region ihren Namen gab.

Es ist kaum zu glauben, aber der Ursprung dieses Nebels ist ein oeliger Dunst, welcher von unzaehligen Eukalyptusbaeumen ausgestossen wird und im oberen Bild gut zu erkennen ist.

Der Hoehepunkt unseres Besuches war jedoch eine halbtaegige Wanderung durch den Canyon, die unsere Fuesse und Kniegelenke immer noch zu beeindrucken scheint.

08 Februar 2007

canberra

Australien. Nicht nur Kreuzwortraetselfans sollten den Namen der Hauptstadt Australiens wissen. Eine der Hauptattraktionen des vor knapp 100 Jahren auf dem Reissbrett entstandenen Canberras ist zweifelsohne das 1,1 Milliarden Dollar teure Parlamentshaus.

Auf unserem Stadtspaziergang lernten wir das touristisch wenig erschlossene Canberra als extrem weitlaeufige Anordnung von Botschaften, Museen und Denkmaelern kennen. Der Hoehepunkt unseres Tages bestand jedoch darin, dass wir endlich mal wieder ein Internetcafe finden konnten - juhu!

wilsons promontory

Australien. Trotz Nieselregens begeisterte uns der auf einer Halbinsel an der Bass-Strasse gelegene Nationalpark. Hier erspaehten wir naemlich unser erstes Kaenguru, blieben aber auf der Suche nach einem Wombat erfolglos.

Nach einer kleinen Wanderung durch Eukalyptuswaelder und entlang schneeweisser Sandstraende konnten wir nachvollziehen, warum Wilsons Promontory einer der populaersten Naturschutzparks Australiens ist.

great ocean road

Australien. Nachdem wir unseren Wohnwagen erneut in Empfang genommen hatten, machten wir uns mit nagelneuem Kuehler direkt auf den Weg zur Great Ocean Road. Auf dieser circa 300 Kilometer langen Kuestenstrasse passierten wir skurrile Sandsteinformationen, grandiose Straende und den ein oder anderen Koalabaer.

Den letzten Stop entlang dieser eindrucksvollen Strasse markierte das Split Point Lighthouse, welches unserem Idealbild eines Leuchtturms sehr nahe kommt.

07 Februar 2007

abgeschleppt

Australien. Nein, wir sind nicht rechts gefahren im Linksverkehr! Grund dafuer, dass wir kurz nach Ueberquerung der Stadtgrenze abgeschleppt werden mussten, war der streikende Kuehler unseres neu angemieteten Wohnwagens. Melbourne will uns halt einfach nicht loslassen!


01 Februar 2007

melbourne

Australien. Steffi, Bogdan und André - Ihr hattet recht: Melbourne ist einzigartig! Wir hatten nur zwei Tage eingeplant um uns die Innenstadt und St. Kilda anzuschauen, aber die haben gereicht um uns zu begeistern.

Im Stadtzentrum beeindruckte uns insbesondere das riesige Aquarium sowie das groesste Casino der suedlichen Hemisphaere. Der Stadtteil St. Kilda mit seinen Straenden und Bars hat uns aber mindestens genauso in seinen Bann gezogen. Letztlich werden wir das lebendige Flair dieser Stadt nicht so schnell vergessen und beneiden sogar Eoin ein wenig, der aus geschaeftlichen Gruenden hier bleibt und unsere kleine Reisegruppe somit verlassen wird.