29 Januar 2007

christchurch

Neuseeland. Im Anschluss an einen organisatorischen Zwischenstop in Dunedin fuhren wir nach Christchurch, der groessten Metropole auf der neuseelaendischen Suedinsel. Hier besuchten wir die Christchurch Art Gallery, welche mit ihrer Metall-Glas-Fassade aus dem Stadtbild hervorsticht.

Den restlichen Tag verbrachten wir in Vorfreude auf unseren morgigen Flug nach Australien im Botanischen Garten von Christchurch.

Rueckblickend hatte Neuseeland wirklich viel zu bieten und von manchen Sachen sogar zuviel. Ich denke da insbesondere an Regen und die inflationaere Verwendung des Begriffes KIWI. Diese vier Buchstaben sind Bestandteil fast jedes Firmennamens, ein Akronym fuer neuseelaendische Staatsbuerger und beschreiben natuerlich die allbekannte Frucht sowie den hiesigen Nationalvogel. All dies werden wir auf dem roten Kontinent auf keinen Fall vermissen :-)

26 Januar 2007

catlins

Neuseeland. Da man sich an fliessendes Wasser und die taegliche Dusche doch recht schnell gewoehnen kann, war es bisher eher die Ausnahme abseits eines Campingplatzes zu uebernachten. Auf dem Weg zu den Catlins konnten wir jedoch keinen Zeltplatz finden und genossen den Charme wild zu campen mit einer Meeresbriese im Nacken am Lagerfeuer.

Die huegelige und von Schaafherden gepraegte Region der Catlins liegt im Suedosten der neuseelaendischen Suedinsel, weitab der befahrenen Touristenstrassen. Hier besuchten wir Leuchttuerme, Wasserfaelle, Hoehlen, Straende und den unten abgebildeten Nugget Point, an dem sich Seeloewen sowie -elefanten und Pinguine Gute Nacht sagen.

24 Januar 2007

milford sound

Neuseeland. Auf unserer Fahrt zum Fjordland Nationalpark hatten wir wunderschoenstes Reisewetter und genossen Neuseeland erstmalig ohne Nebel oder Wolken. Die Autofahrt war jedoch nicht nur landschaftlich spektakulaer. So mussten wir unseren Miniwohnwagen beispielsweise fuer mehr als eine halbe Stunde durch eine riesengrosse Schaafsherde jonglieren.

Am naechsten Tag erkundeten wir per zweistuendiger Schiffstour und bei gewohntem Wetter den Milford Sound. Dieser 15 Kilometer lange Fjord ist eine der zentralen Sehenswuerdigkeiten der Suedinsel, beherbergt schwarze Korallen, Seeloewen, eine Unmenge an Wasserfaellen und ist bei Sonnenschein sicher sehr schoen anzusehen.

22 Januar 2007

queenstown

Neuseeland. Einen Tag zum Entspannen goennten wir uns in Queenstown, der selbsternannten Abenteuermetropole Neuseelands. Im Fokus der hiesigen Aktivitaeten stehen Bungee-Jumping, Wild-Water-Rafting und aehnliche Extremsportarten.

Nicht das wir uns nicht trauen wuerden, aber nach dem Besuch der Skyline Gondola um einen Blick von Oben auf die Stadt zu erhaschen, bleibt uns hoechstens noch Zeit um eine Runde Minigolf zu spielen.

franz josef & fox gletscher

Neuseeland. Die Vielfaeltigkeit Neuseelands ist einfach ueberwaeltigend: Gestern wanderten wir noch an den paradiesischen Badestraenden des Abel Tasman Nationalparks und heute befinden wir uns schon an den Gletschern im Westen der Suedinsel Neuseelands.

Wir besichtigten nur zwei der insgesamt 140 Gletscher dieser Region und waren besonders von den dichten Regenwaeldern beeindruckt, die beide Gletscher umgeben. Diese ueppige Vegetation wird dadurch beguenstigt, dass sowohl der Franz Josef als auch der Fox Gletscher im niedrigsten Punkt nur circa 200 Meter ueber dem Meeresspiegel liegen.

abel tasman coastal track

Neuseeland. Der Abel Tasman Nationalpark ist beruehmt fuer seine zahlreichen kleinen Buchten, Sandstraende sowie fuer das tuerkisfarbene Wasser in dem der niederlaendische Seefahrer Abel Tasman im Jahre 1642 ankerte und als erster Europaeer neuseelaendischen Boden betrat.

Der Split Apple Rock ist der wohl meistfotografierteste Granitstein des Landes und bildete unseren ersten Stop auf der Bootsfahrt in den Nationalpark. Nach einer knappen Stunde auf See liessen wir uns an einer traumhaften Bucht absetzen und starteten unsere Wanderung entlang des Abel Tasman Coastal Tracks.

Die Entfernung bis zu unserem winzigen Wohnwagen unterschaetzten wir gewaltig und benoetigten fast sechs Stunden fuer den Rueckweg, der uns jedoch mit zahlreichen Ausblicken auf den wunderschoenen Kuestenstreifen der Suedinsel Neuseelands belohnte.

17 Januar 2007

wellington

Neuseeland. Den heutigen Tag verbrachten wir in Wellington an der Suedspitze der Nordinsel Neuseelands. Per Linienbus erkundeten wir die Innenstadt und besuchten den Hafen.

Spaeter fuhren wir mit der historischen Cable Car hinauf zu den Botanischen Gaerten und genossen einen fantastischen Ausblick auf die suedlichste Hauptstadt der Erde. Anschliessend passten wir uns dem herrlichen Sommerwetter Neuseelands an und verbrachten den Rest des Tages im Internetcafe.

tongariro crossing

Neuseeland. Die wohl spektakulaerste Tageswanderung Neuseelands, Tongariro Crossing genannt, kann man im gleichnamigen Nationalpark unternehmen. Auf insgesamt 17 Kilometern erklommen wir verschiedenste Klima- und Vegetationszonen, passierten drei Vulkankrater, mehrere Geysire und so einige Bergseen.


Nach neun Stunden waren wir am Ende unserer Kraefte angelangt und erreichten im stroemenden Regen unser Ziel. Rueckblickend war die Wanderung durch das Gebiet, welches in Peter Jackson's "Herr der Ringe" als Schauplatz fuer Mordor diente, ein wirkliches Erlebnis und eine wahre Herausforderung.

te whakarewarewa

Neuseeland. Wenn man die Nordinsel Neuseelands bereist, gehoert ein Abstecher zu den heissen Quellen von Rotorua zum absoluten Pflichtprogramm. Te Whakarewarewa ist das groesste Geysirfeld dieser Region und beherbergt neben den heissen Fontaenen auch so einige Schlammsprudel.

Der Pohutu Geysir im unteren Bild hat sich mit einer 15 Stunden andauernden Eruption sogar einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde gesichert. Das Geysirfeld von Te Whakarewarewa werden wir so schnell nicht vergessen. Dies ist jedoch nicht in der Schoenheit dieser heissen Quellen begruendet, sondern dem allgegenwaertigen Schwefelgestank geschuldet, der einfach nicht mehr aus unseren Nasen weichen will.

14 Januar 2007

waitomo caves

Neuseeland. Auf unserem heutigen Besuch der Waitomo Caves besichtigten wir zuerst die Glowworm Cave und bestaunten unzeahlige, an der Hoehlendecke lebende Gluehwuermchen. Leider waren nahezu ebensoviele Touristen in der Hoehle, wodurch wir das Gefuehl hatten uns in einem Hauptbahnhof zu befinden anstatt tief unter der Erde zwischen Tropfsteinen umherzuwandeln.

Wesentlich angenehmer war dagegen die Besichtigung der Aranui Cave, die von den Reisebussen nicht angesteuert wird. Hier hatten wir drei sogar unseren privaten Fremdenfuehrer, der uns eine Viehlzahl von farbenfrohen Formationen zeigte und die Geschichte der Hoehle aeusserst enthusiastisch erlaeuterte.

northland

Neuseeland. Wenn der neuseelaendische Sommer immer so verregnet und kalt ist wie in den letzten Tagen, dann moechte ich nicht wissen wie es hier im Winter aussieht! Vor lauter Regen konnten wir nur drei von den circa 150 Inseln der Bay of Islands erahnen und unseren Trip an den 90-mile-beach haben wir freiwillig ins Wasser fallen lassen.

Auf unserer witterungsbedingt stark gekuerzten Route durch das neuseelaendische Northland sammelten wir in einer Regenpause doch noch ein paar angenehme Eindruecke. Beispielsweise bestaunten wir waehrend unseres Zwischenstops im Waipoua Forest den mit 52 Metern Hoehe und 14 Metern Stammumfang groessten Kauri Baum Neuseelands.

11 Januar 2007

auckland

Neuseeland. Den heutigen Tag verbrachten wir hauptsaechlich damit, Christianes und Anjas Gesicht auf dem T-Shirt von Steffi fuer ein Foto korrekt in Pose zu bringen. Schliesslich haben wir uns fuer Aucklands Sehenswuerdigkeit Nummer eins entschieden und hoffen das der 328 Meter hohe Sky Tower eine angemessene Kulisse abgibt.


In der verbleibenden Zeit kurvten wir per Sightseeing-Bus quer durch die groesste Stadt Neuseelands. Dabei genossen wir mit unzaehligen Urlaubern aus Deutschland einen sonnigen, aber doch recht kuehlen Sommertag in Auckland und fuehlten uns fast wie Zuhause.

10 Januar 2007

yasawa inselgruppe

Fidschi. Die Yasawa Inselgruppe bildete unser letztes grosses Reiseziel in Fidschi. Nach fuenfstuendiger Fahrt auf einem Katamaran erreichten wir unsere voruebergehende Heimatinsel Nacula, die das noerdliche Ende der Yasawa-Gruppe bildet.


Der Besuch eines Gottesdienstes in der wohl ungewoehnlichsten Kirche, die wir je gesehen hatten, war ein wahres Erlebnis. Unter einem Blechdach in einem Palmenhain wurden enthusiastische Reden geschwungen und die Einheimischen tanzten sehr lebhaft zu Gospelmusik, die aus riesigen Lautsprechern ertoente.

Auf der Nachbarinsel Nanuya Lailai besuchten wir den Drehort zum Filmklassiker "Die Blaue Lagune" und genossen den Tag am Strand, der bereits 1980 Weltruhm erreichte. Nicht nur Brooke Shields sondern auch Eoin genoss die leckeren Kokosnuesse auf dieser traumhaften Insel.

mamanuca inselgruppe

Fidschi. Nach unserer Landung in Nadi machten wir uns beruhigt auf den Weg zur Mamanuca Inselgruppe, da absolut nichts von dem aktuellen Militaerputsch zu merken war. Unser erstes Ziel in der durch Hollywoodstreifen wie "Cast Away" mit Tom Hanks beruehmten Region war die Insel Mana. Hier wohnten wir unter einem Dach mit aeusserst freundlichen Fidschianern und erkundeten die paradiesischen Straende der Insel, wofuer wir einen ganzen Tag benoetigten.

Als zweites Ziel steuerten wir die Insel Beachcomber an. Hier konnte ich Steffi davon ueberzeugen im Korallenriff schnorcheln zu gehen. Das Ergebnis dieser Aktion: Sie ist nun suechtig nach Taucherbrille, Schorchel und Flossen.

san diego

Vereinigte Staaten. Als wir auf dem Flughafen von Los Angeles landeten, wurden wir von meiner Freundin - Stefanie Krautz - herzlichst empfangen. Die Wiedersehensfreude war unbeschreiblich!

Nach einer Uebernachtung in Los Angeles machten wir uns am naechsten Morgen auf den Weg in Richtung San Diego. Dort angekommen erkundeten wir die Innenstadt und besuchten die Straende Mission und Pacific Beach. Am Tagesende waren wir drei uns einig, dass San Diego die schoenste aller Metropolen ist, die wir in den Vereinigten Staaten kennen.


Den Silvesterabend verbrachten wir im Gaslamp Quarter von San Diego, welches fuer seine wilde Kneipenszene ueber die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Natuerlich landeten wir dort direkt in einem Irish Pub und verliessen dieses Lokal erst wieder im Jahr 2007.


Ein bisschen verkatert fuhren wir mit unserem Mietwagen am Neujahrstag zurueck nach Los Angeles und machten einen Abstecher zum Walk of Fame, bevor wir 'gen Fidschi abhoben.