delhi
Indien. Die Sehenswuerdigkeiten von Neu- und Alt-Delhi erkundeten wir per Touristenbus, den wir uns mit einer indischen Reisegruppe teilten. Da wir die einzigen Auslaender waren, erfolgten saemtliche Erlaeuterungen des Reisefuehrers leider nur in Hindi.
Das Verstaendigungsproblem nahmen wir jedoch gern in Kauf, da wir uns im Schutz der indischen Gruppe frei bewegen konnten und von den sonst allgegenwaertigen Abzockern in Ruhe gelassen wurden. Voellig unbehelligt besichtigten wir eine Vielzahl von Kulturdenkmaelern, wobei uns das India-Gate und der Lotus-Tempel architektonisch besonders zusagten.
Als kulturelle Ergaenzung zu unserer gefuehrten Tagestour unternahmen wir individuelle Abstecher zum Nationalmuseum und zur Jama Masjid, der groessten Moschee Indiens. Natuerlich besichtigten wir auch das Red-Fort, welches eines der bedeutensten Bauwerke in Alt-Delhi ist und vom Erbauer des Taj Mahal entworfen wurde.
Im Gegensatz zu den netten aber unspektakulaeren Sehenswuerdigkeiten von Delhi wird uns der abstruse Weg zu unserem Hotel am Main Bazaar fuer immer im Gedaechtnis bleiben. Taeglich mussten wir auf der circa zwei Meter breiten Strasse vor Haendlern und Bettlern fluechten, heiligen Kuehen ausweichen, wurden gleichzeitig von mehreren Mopeds sowie Taxis ueberholt und von gefaehrlichen Fahrradrikschas in die Hacken gefahren. Ihr koennt uns glauben: Zehn Minuten auf dieser Strasse und man ist dem Nervenzusammenbruch nahe!


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