21 August 2007

royal chitwan nationalpark

Nepal. Auf der Fahrt zum groessten und bekanntesten Nationalpark in Nepal passierten wir eine Strassensperre der aufstaendigen Maoisten. Im Royal Chitwan Nationalpark angekommen, sollte es aber noch wesentlich spannender werden. Auf der Suche nach Bengalischen Tigern und Nashoernern ritten wir auf dem Ruecken eines Elefanten durch den dicht bewachsenen Dschungel. Als wir endlich ein Rhinozeros erblickten, umzingelten wir das Tier mit weiteren Elefanten und beschossen das Nashorn mit unseren Digitalkameras.

Nicht weniger spektakulaer war es mit einem Dickhaeuter zu baden. So eine Elefantendusche hat einen beachtlichen Wasserdruck und meinem Exemplar gefiel es besonders gut, sich seitwaerts in den Fluss fallen zu lassen. Das war ein Spass!

Etwas weniger spassig war unsere Dschungelwanderung, die uns aber fuer immer im Gedaechtnis bleiben wird. Anfangs entdeckten wir nur ein paar Affen, Blutegel und Voegel. Doch ploetzlich schnaufte etwas direkt neben uns im knapp sechs Meter hohen, undurchsichtigen Elefantengras. Unsere beiden Dschungelfuehrer, die nur mit Bambusstoecken bewaffnet waren, reagierten panisch und fingen an zu rennen. Auch wir nahmen die Beine in die Hand und fluechteten vor dem zwei Tonnen schweren Nashorn auf den naechsten Baum.

Hier verharrten wir fuer mehrere Minuten, bis sich das Nashorn etwas entfernt hatte. Ich kletterte zuerst hinunter und nahm Steffi beim Abstieg aus der Baumkrone auf meine Schultern. Ein paar Sekunden spaeter lief das Nashorn erneut in unsere Richtung, ich setzte Steffi wieder im Baum ab und stieg recht nervoes hinterher. Nun warteten wir bis das Rhinozeros circa 100 Meter entfernt war, kletterten leise herab und schlichen auf Zehenspitzen davon. Im Vergleich zu diesem Erlebnis ist Rafting auf dem Trisuli einfach nur Kinderkram!