jomsom treck
Am ersten Tag wanderten wir bis zum Bergdorf Marpha und konnten hin und wieder mit etwas Glueck einen Blick auf die uns umgebenen Achttausender werfen. Waehrend des zweiten Tages arbeiteten wir uns auf jahrhundertealten Handelsrouten in gemaessigtere Klimazonen vor und erreichten das Oertchen Kalopani. Hierbei trafen wir auf die langhaarigen Rinder des Himalaya (Yaks) und unzaehlige Maultiere, die Lebensmittel in entlegene Bergdoerfer transportierten.
Tag drei verbrachten wir komplett in den Wolken und konnten manchmal kaum die Hand vor Augen sehen. Wie Geister tauchten Lastentraeger aus dem Nebel auf und das Ende von Haengebruecken verschwand im Nichts. Auch dieser Situation konnten wir einen Vorteil abgewinnen und waren froh darueber, dass wir beim Ueberqueren von angsteinfloessenden Erdrutschen die unter uns liegende Schlucht nicht immer vollstaendig erkannten. Am vierten Tag fuehrte unser Treck von Dana nach Tatopani, wo wir uns in heissen Quellen und bei einem guten Buch von den Anstrengungen der bisherigen Wanderung erholten.
Der fuenfte und letzte Tag bescherte uns wieder etwas besseres Wetter und wir genossen die Sonne auf unserem Weg in Richtung Pokhara. Eigentlich haette uns die circa fuenfstuendige Wanderung nach Beg Khola bereits gereicht, aber dies war erst der Anfang. Um endlich wieder in der Zivilisation anzukommen, mussten wir ewig auf einen halsbrecherischen Gelaendebus warten, in einem klapprigen Taxi fahren und fast fuenf Stunden in einem ueberfuellten Linienbus verbringen. Das war ein Tag ...


1 Comments:
Hoffe Euch gehts gut und ihr seid gesund!!
Basti Mensch bist schon fast ein Jahr unterwegs echt der Hammer. Wenn man bedenkt was in der Zeit für mich wichtig war, da kannste natürlich nur drüber lachen, weil du über den Dingen stehst...Wird auch eine kurze Steuererklärung, wenn du noch weißt, was das ist :-)
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