si phan don
Laos. Umso weiter man in den Sueden von Laos vordringt, desto relaxter werden die Menschen. Das Zentrum dieses unbeschwerten Lebens liegt im Mekong, genauer gesagt auf den 4000 Eilanden von Si Phan Don. Beispielsweise mussten wir auf der Insel Don Det unverrichteter Dinge ein Geschaeft verlassen, weil die auf dem Boden schlafende Kassiererin einfach nicht aufwachen wollte.
Zu viel Ruhe tat uns dann doch nicht gut und deshalb stellten wir uns beim Raften den Stromschnellen des Mekong auf einem Schlauchboot. Nachdem das Wildwasser bezwungen war, schwommen wir in Rettungswesten entlang der idyllischen Grenze zwischen Laos und Kambodscha.
Endlich war es mal wieder an der Zeit unsere australische Angel auszupacken und vor den unglaeubigen Augen eines gesamten Dorfes fing Steffi drei Fische. Die Einwohner leben zwar vom Fischfang mit Netzen und Fallen, hatten aber noch nie zuvor eine Angel gesehen. Den groessten Fisch schenkten wir einer alten Frau, die unserem Praesent sogleich einen praktischen Haenkel verpasste. Mit einem Faden durch Kiemen und Maul trug sie den Fisch wie eine Handtasche umher.
Unsere Tage auf der Insel Don Det waren trotz oder vielleicht gerade wegen des Fehlens von Annehmlichkeiten wie Elektrizitaet und fliessend Wasser etwas ganz Besonderes. Ausserdem werden wir den koestlichen Geschmack des aus Klebereis selbstgebrannten Lao Lao wohl nie vergessen.


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