04 Juli 2007

sapa

Vietnam. Sapa ist eine angenehm ruhige Bergstation aus franzoesischer Kolonialzeit, von der man einen tollen Blick auf den 3.143 Meter hohen Fansipan erhaschen kann. Unsere Sichtweite betrug jedoch meist nicht mehr als ein paar Meter, weshalb wir den hoechsten Berg Vietnams nicht zu Gesicht bekamen.

Dies war aber gar nicht schlimm, da die von Nebel und Wolken teilweise verhuellte Landschaft auch so absolut traumhaft war. Mit einem Moped erkundeten wir die Region, hielten am 100 Meter hohen Thac Bac Wasserfall und erklommen den 1.900 Meter ueber dem Meeresspiegel liegenden Tram Ton Pass.

Eine andere Sichtweise auf das Gebiet um Sapa eroeffnete sich uns waehrend einer Tageswanderung, bei der wir drei Doerfer passierten und den Alltag der hier lebenden Bergvoelker beobachten konnten. Wie bereits seit Jahrhunderten arbeiten die hiesigen Bauern nur mit Hilfe von Wasserbueffeln auf den terassenfoermig angelegten Reisfeldern. Von der Industriellen Revolution hat hier noch niemand etwas gehoert.

Sobald man sich etwas abseits der befahrenen Strassen bewegt, ist leicht zu erkennen auf welche Art die fleissigen Bauern ihren Feierabend geniessen. Oftmals einfallsreich versteckt aber zum Teil auch einfach im Vorgarten hat hier jeder Haushalt sein eigenes Cannabisfeld. Da unser Blog erneut gesperrt wurde, heben wir uns die Hanf-Bilder aber besser fuer den heimischen Diavortrag auf ;-)